Unsicherheit und Angst vor Regressen

im Mai und Juni hat die Bank für Sozialwirtschaft (BfS) knapp 1000 Verantwortliche im Bereich der Sozialwirtschaft zu den betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie befragt.

Für mich sind zwei Ergebnisse dieser insgesamt sehr interessanten Abfrage ganz wichtig:

Die Unkenntnis darüber, welche Hilfen und Fördermittel in Anspruch genommen werden können ist trotz intensiver Aufklärungsarbeit der Verbände hoch.

Zum Anderen hängt die Angst vor Rückforderungen erhaltener Mittel, z.B. aus dem Rettungsschirm, wie ein Damoklesschwert über den Verantwortlichen.

Wir werden deshalb in der Förderberatung noch mehr Wert auf transparente Dokumentation, (z.B. durch eine eingescannte Belegarchivierung) und auch in Jahren noch argumentativ nachvollziehbare Gründe für die Inanspruchnahme legen, z.B. durch entsprechende Controllingauswertungen.

So sollte es gelingen, dass die nächste Vergütungsverhandlung nicht durch Corona Spätfolgen im Fiasko endet.

Die Auswertung der BfS können Sie in den Downloads einsehen und bei Bedarf herunter laden.(https://upo-social.de/downloads/)

Neue Corona Verordnung in Niedersachsen ab 13. Juli

Am Montag tritt die Niedersächsische Verordnung
zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) vom 10. Juli 2020 in Kraft.

Der Aufbau ist komplett überarbeitet worden. Für stationäre Pflegeeinrichtungen ist §22 der wichtigste Abschnitt. Dort wird geregelt, dass Besuche grundsätzlich wieder möglich sind.

Voraussetzungen finden sich in §21, so muss ein Hygienekonzept bestehen und die Daten der Besucher der Einrichtung müssen erfasst werden.

Das Hygienekonzept wird in §3 der Verordnung konkreter beschrieben.

Da alle Pflegeeinrichtungen bereits über ein Hygienekonzept verfügen, in dem unter anderem die Besuchsregelungen festgeschrieben sind, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

Das Konzept wird kurzfristig überarbeitet und einrichtungsindividuell angepasst. Die Zustimmung des Gesundheitsamtes zu den Änderungen sollte zur Absicherung eingeholt werden.

Danach kann die Umsetzung erfolgen.

Wichtig scheint mir in diesem Zusammenhang, dass die Neuformulierung der Verordnung eben nicht bedeutet, dass die Beschränkungen (z.B. nur jeweils eine Besuchsperson etc.) nicht mehr gelten. Insofern haben Angehörige nicht uneingeschränkte Rechte wie vor der Pandemie, vielmehr geht die Verantwortung in der Umsetzung komplett auf die Einrichtung über.

Auch deshalb sollten Gesundheitsamt und Heimaufsicht an der Findung interner Regelungen beteiligt werden.

Den Verordnungstext haben wir in den Downloads bereit gestellt. (https://upo-social.de/downloads/)

Lockerungen im Besuchsverbot in Niedersachsen?

Noch gelten die Einschränkungen für Besucher von Pflegeeinrichtungen gemäß Corona Verordnung des Landes Niedersachsen vom 22.05.2020.

Daran ändert auch die neue Version vom 06.07.2020 nichts, denn die Anpassungen betreffen soziale Einrichtungen nicht.

Für den 15. Juli ist eine Neufassung angekündigt. UPO wird über die Änderungen an dieser Stelle berichten.

UPO und Corona

UPO und Corona

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aktuell möglichst wenig Außentermine wahrnehmen.

Mathias Salomé ist Risikopatient und es geht uns vor allem darum, die Kunden unserer Kooperationspartner und Klienten zu schützen.

Das UPO Kontor hat eine wunderbare Terrasse auf der wir Sie gerne empfangen.